Tipps von Prof. Bankhofer gegen Reizhusten
Prof. Hademar Bankhofer präsentiert fürM.C.M. Klosterfrau Healthcare:
Einfache Naturrezepte und Hausmittel gegen Reizhusten
Was ist Reizhusten?
Beim Reizhusten sind die Atemwege - im Speziellen die Bronchien - durch Fremdkörper gereizt, die über Befehl des Gehirns entfernt werden sollen. Dabei kann es sich um Staub, Schleim, Gase, Kälte, Viren oder Bakterien handeln. Zuerst entsteht der Reiz in der Schleimhaut. Von hier werden Signale ans Gehirn weitergeleitet. Und von da werden dann Befehle an die Muskeln des Oberkörpers, des Rückens und des Bauches gegeben, damit die Atemwege wieder frei werden. Der Reizhusten ist meist der Vorbote einer Erkältung. Es gibt dagegen eine Reihe von einfachen Naturrezepten, die meistens besonders wirksame sind, wenn parallel dazu ein Hustensaft aus Natursubstanzen angewendet wird.
Achten Sie auf entsprechende Luftfeuchtigkeit in Ihren Aufenthaltsräumen!
Diese sollte zwischen 45 bis 60 Prozent liegen. Man kann das mit einem sogenannten Hygrometer kontrollieren. Hängen Sie im Raum nasse Tücher auf. Stellen Sie Wasserschalen auf die Heizungskörper oder schaffen Sie sich ein Luftbefeuchtungsgerät an, das allerdings regelmäßig gewartet und gesäubert werden muß, sonst wird es zu einer Bakterienschleuder.
Trinken Sie regelmäßig Wasser!
Auch in der kalten Jahreszeit sollten Sie 1 ½ bis 2 Liter pro Tag Flüssigkeit zu sich nehmen. Damit sorgen Sie dafür, daß die Nasen-, Mund-, und Rachenschleimhäute feucht bleiben. Auch die Bronchien brauchen Feuchtigkeit.
Lutschen Sie Hustenbonbons!
Im allerersten Stadium des Hustens können Hustenbonbons helfen, weil sie die Speichelbildung im Mund anregen und eine Austrocknung der Schleimhäute bekämpfen. Außerdem wird durch die Kräuterextrakte in den Bonbons die gereizte Rachenschleimhaut beruhigt.
Achten Sie auf warme Füße!
Das klingt vielleicht kurios aber wenn man eine Stunde mit kalten Füßen im Freien umherläuft, sinkt die Temperatur in den Mund- und Rachenschleimhäuten um 1 bis 2 Grad Celsius. Das ist eine kleine " Klima-Katastrophe" im Mund. Die Schleimhäute sind schlecht durchblutet, trocknen aus und können keine Abwehr gegen Viren und Bakterien bilden. Dadurch wird der Husten schlimmer, die Atemwege sind schutzlos.
Machen Sie sich einen Ölfleck!
Ein altes Hausmittel gegen Reizhusten ist der Ölfleck, bei dem man aber sehr vorsichtig sein muß. Olivenöl wird kurz erwärmt. Bitte, nur erwärmt und nicht erhitzt, sonst kommt es zu Verletzungen. Dann taucht man ein Leinentuch ein, wringt es aus und legt es auf die Brust. Darüber kommen ein trockenes Leinentuch und ein Wolltuch. Der Ölfleck soll über Nacht einwirken.
Essen Sie mehr Obst und Gemüse!
Wer unter Reizhusten leidet, sollte Obst und Gemüse zu sich nehmen, das reichlich Vitamin C liefert: Sauerkraut, Paprika, gedünstete Karotten, Zitrusfrüchte. Ein ideales Getränk: Sanddornsirup aus dem Reformhaus 1 zu 6 mit warmem Wasser verdünnt. Mit ¼ Liter dieses Getränks nimmt man etwa 400 Milligramm Vitamin C auf.
Trinken Sie Isländisch Moos Tee!
Eine ideale Ergänzung zum Isländisch Moos- Hustensaft ist der Isländisch Moos-Tee. 2 gehäufte Teelöffel Isländisch Moos (aus der Apotheke) werden mit ¼ Liter kaltem Wasser übergossen, langsam zum Sieden gebracht und sofort durchgeseiht. Man trinkt 2 bis 3 Mal eine Tasse lauwarm mit etwas Waldhonig gesüßt. Diabetiker trinken den Tee ungesüßt. nach oben
